Langerringen Tour
Bingen - Langerringen - Bingen
849 Km mit einigen sonder Rundfahrten und Übernachtungen.

1. Tag Donnerstag 11. August 2005
Bingen - Bensheim - Eppingen Rohrbach

Start um 7:45 Uhr, Ankunft ca. 10:15 Uhr.
Herzliche Begrüßung von Tante Käthe (Frank) und seiner Familie, nach viel Gerede, Kaffe, Kippen u. v. m. ging es weiter auf die Reise nach Langerringen, nächster Stopp Eppingen Rohrbach.
Gegen 13:30 Uhr starteten wir. Nach einigen Pausen und Tankstop kamen wir gegen 16:00 Uhr an.
Beim Tankstop in Weinheim wurde auch der kleine Bruder (Ferrari) meiner Ape getankt.
Herzlicher Begrüßung beim Eppingchen (Bernd) und seiner Familie nach einigem Gerede starteten wir zum Abendessen beim Asia Grill (Bistro Asia) in Eppingen. Auf einer kleinen Rundfahrt durch die Stadt ging es hoch zum Pizza - Service (Roller Pizza). Prompt lies der Boss alles stehen und liegen, folgte uns mit seiner Ape Web. Nach der nächsten Stadtrundfahrt ging es dann noch standesgemäß zum Italiener zum Eis essen, der Pizza Boss lies sich hier nicht Lumpen und zahlte die Rechnung. DANKE!
Am Freitagmorgen gegen 1:45 Uhr ging es dann endlich ab in die Kiste.
2. Tag Freitag 12. August 2005
Eppingen Rohrbach - Langerringen

Nach einer fast schlaflosen Nacht (4:00 Uhr - 6:00 Uhr) machte der Schlaftöter "Frank" seinem Name alle Ehre, in der näheren Umgebung von Rohrbach steht kein Baum mehr.
Start war gegen 8:15 Uhr, Ankunft ca. 18:45 Uhr in Langerringen.
6:30 Uhr Aufstehen, Eier mit Speck reingeschaufelt, zwischenzeitlich war auch Ape Treiber (Fred) aus Knittlingen eingetroffen, der das große "Fressen" nicht versäumen durfte! Fahrzeuge angeschmissen und ab ging es auf Fahrt. Über Brackenheim, Lauffen, Backnang, Schorndorf, immer schön bergauf und - ab, Serpentinen hoch und runter, bis hin nach Göppingen. Teilweise waren die Steigungen so extrem, dass, wenn wir nicht "Super" getankt hätten, schieben angesagt gewesen wäre. Das hätte so weitergehen können bis zum Ziel, wenn, ja wenn da nicht die Mädels und Buben der Trachtengruppe wären. Kaum außerhalb von Göppingen wurden wir zwar freundlich, aber bestimmt aus dem Verkehr gezogen - Fahrzeug - und Personenkontrolle! Ein etwas älteres Semester als Polizist mit einer zugegebenermaßen hübschen und jungen Kollegin, wollten doch mal sehen, was hier nicht alle Tage in ihrer Gemarkung rumtuckert. Erst waren sie doch etwas baff, dass da lauter g'standene Mannsbilder und nicht, wie das Äußere der Fahrzeuge vermuten lassen könnte, "Jungspunde" ausstiegen. Und die Obrigkeit hatte ihren großen Tag:
Bei jedem gab es etwas zu beanstanden. Hatte Eppingchen ein unerlaubtes Blinklicht auf dem Dach, war es bei Tante Käthe falsch montierte Zusatzscheinwerfer. Auch die beiden anderen wurden nicht verschont. Hatten sie doch ihre Papiere nicht in Ordnung! Nach einigem Telefonieren und Fachsimpeln über nötige und unnötige § wurde das Gespräch freundlicher und wir durften unsere Reisekasse zulassen. Da wir Hunger hatten, es war zwischenzeitlich reichlich Mittag geworden, wurde uns sogar angeboten "Begleitschutz" zum nächsten Schnellimbiss zu gewähren. Die Gesichter der anderen Verkehrsteilnehmer hätte man filmen sollen, als dies teilweise mit Blaulicht geschah! So kamen wir unfall- und stressfrei zu unserem Mittagessen bei Michas Imbiss. Die Weiterfahrt nach Langerringen wurde zunehmend kurzweiliger, je näher wir unserem Ziel kamen.
So gegen 19:00 Uhr hatten wir endlich unser Ziel geschafft. Eine herzliche Begrüßung ist in Bayern selbstverständlich und wir konnten feststellen, dass wir die ersten Ankömmlinge waren. Nach einigen Benzingesprächen verzog man sich, um entweder die Zelte aufzubauen (Frank baute sein Zelt in weiser Absicht weit von meinem auf, da er mir nicht wieder die Nachtruhe stehlen wolle. Danke!) oder um Zimmer zu suchen. Nach einem gutem Abendessen (Gyros), saßen Frank und ich bei einigen guten Bieren noch einige Zeit vor unseren Zelten und beendeten den Tag würdevoll
3. Tag Samstag 13. August 2005

Am Samstagmorgen war munteres Eintreffen mit viel Lärm und Gestank angesagt. Man begrüßte sich, weil man sich kannte oder auch nicht. Die meisten Ape`s mussten die Landesgrenze nicht überschreiten um das Treffen zu erreichen. Zu Mittag wurde fleißig Pizza gebacken und die Getränke gingen auch nicht aus. Jeder durfte nehmen so viel er konnte oder wollte, wenn er den berühmten Stempel - Bezahlt - auf dem Handrücken hatte. So ab 17:00 Uhr lies man dann die Motoren an, um die umliegenden Ortschaften mit unseren Geräuschen und Gerüchen heimzusuchen. Da auch Ape`s hin und wieder Durst haben, wurden Zwangspausen eingelegt, die auch zum Fototermin genutzt wurden. Zurück wurde der Grill der "Heißen Maus", eine zur Würstchenbude umfunktionierte Ape, angeworfen und das große "Fressen" in Form von Steaks, Würstchen und Salaten war angepfiffen. Zwischenzeitlich wurden die anwesenden Fahrzeuge mit mehr oder weniger Fachkenntnis bewertet und die weiteste Angereiste, die Schönste und die Älteste Ape, bzw. deren Besitzer erhielten Anerkennungen. Auch bekam jeder Teilnehmer eine Urkunde und Aufkleber. Bei einem gemütlichen Lagerfeuer und den wichtigen Benzingesprächen verging der Abend und teilweise auch die Nacht viel zu schnell.
4. Tag Sonntag 14. August 2005

Was wäre Bayern ohne seine Weißwürste?
Nach dem Weißwurstessen bauten Tante Käthe und ich unsere Zelte ab und suchten uns in der näheren Umgebung eine Pension für die nächste Nacht, da das Wetter nicht mehr so schön war.
Deshalb wurde am Sonntag ab 10:00 Uhr zum obligatorischen Weißwurstessen angeblasen. Zum Mittag wurden noch die Reste des Essens vom Vortag vertilgt und als es nichts mehr da war machten sich langsam aber sicher die einzelnen Grüppchen auf den Heimweg. Einer Ape schien es in Langerringen so gut zu gefallen, dass sie sich nach 10 km zurückschleppen lies. Die Diagnose war allerdings nicht so schön: Kolbenfresser! Nach einem Zwangseinsatz von "Papa Ape" wurde sie wieder flott gemacht und sie konnte dann doch, wenn auch verspätet, auf Fahrt gehen. Da wir erst montags abreisen wollten, hielten wir am Treffplatz die Stellung.
Vor der Heimreise am nächsten Morgen wechselte Tante Käthe noch die Fähnchen auf dem Dach, damit die Göppinger Polizei uns nicht erkennt, wenn wir wieder durchkommen. Beim Abendessen planten wir vier die Abreise und die Rückfahrt.
5. Tag Montag 15. August 2005
Langerringen - Eppingen Rohrbach

Am nächsten Tag starteten wir gegen 8:45 Uhr, nach ca. 2 km sprengte Tante Käthe den Konvoi da seine Ölkontrolle zweimal anging. Er hielt mitten auf der Straße an und füllte Öl nach (weil er am Tag zuvor dazu leider keine Zeit mehr hatte.)
Da jeder Tag sein eigenes Erlebnis haben sollte, durften die Kleinen zum ersten Mal in ein Parkhaus. Da ein Angestellter des Supermarktes, der gerade die Einkaufswagen einsammelte, so gierig schaute, bekam er von uns den Hinweis, dass dies nicht die neuen Einkaufswagen seines Brötchengebers wären. Sein Gesicht hättet ihr mal sehen sollen!
Aber auch dieser Tag hatte irgendwann mal ein Ende und müde aber zufrieden kamen wir gegen 18.00 Uhr in Eppingen-Rohrbach wieder an. Tante Käthe wurde spontan in John Wayne umbenannt, als wir seinen breiten Gang aus der Ape sahen!! Ape Treiber hatte sich schon einige km vorher verabschiedet, da er auf dem direkten Weg nach Hause wollte. Vielleicht hatte er aber auch seinen Ausgang überschritten?! Bei Bayerns wichtigstem Getränk und bei unendlichen Wochenendrückblicken ließen wir den Abend ausklingen.
6. Tag Dienstag 16. August 2005
Eppingen Rohbach - Bensheim

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten sich Tante Käthe und ich am darauf folgenden Morgen gegen 10:30 Uhr auf die Weiterfahrt. In Heidelberg machten wir eine schöne Pause und eine Sonderrundfahrt (wir fuhren zweimal durch die Innenstadt und den schönen Stadttunnel.) Gegen 14:15 Uhr kamen wir bei John Wayne auf seiner Range an, nach einem schönen Grillabend, haben wir den Tag gemütlich zum Ausklang gebracht.
7. Tag Mittwoch 17. August 2005
Bensheim - Bingen

Nach einem guten Frühstück auf der John Wayne Range, startete ich gegen 10:15 Uhr in Richtung Heimat.
Nach 849km ca. 150 Std. Beendete ich meine kleine Rundfahrt durch vier Bundesländer (Rheinland Pfalz, Hessen, Baden Württemberg und Bayern), endlich hatte ich gegen 13:45 Uhr die Weltstadt "Bingen" erreicht!
Danke an meine Reisebegleiter!

Eppingchen alias Bernd, hatte alles voll im Griff und wir haben uns kaum Verfahren.
Ape Treiber alias Fred, der seinem Name schon teilweise alle Ehre machte, Weiter geht`s!
Tante Käthe alias Frank, hatte immer einen Gag auf Lager und brachte so manchen komischen Einsatz.

Das Treffen war schon große Klasse dafür das es dass erste Treffen bei Familie Früchtl war, klar gab es auch ein paar Punkte die nicht so schön waren aber das wird im nächsten Jahr besser gemacht!
Des Friedenswillen steht hier nicht die ganz so wahre Geschichte aber meine Wegbegleiter wissen wie es wirklich war!

Das Verhalten der Fam. Früchtl gegen meine Person war schon eine Frechheit, echt unter aller Sau!
Warum schraube ich vor der Einfahrt zum Grundstück?
Da gibt es doch eine Werkstatt mit Hebebühne,
tja leider nur für die
anderen!